Zwei Steuersätze bei einer Anzahlung
Konkret betrifft es Fälle, in denen eine Rechnung auf mehrere Sachkonten mit unterschiedlichen Steuersätzen gebucht wird. Bei der Verarbeitung einer darauf eingehenden Zahlung wird die Steuer aus der Buchungsgruppe der Anzahlungskarte übernommen – unabhängig davon, mit welchen Steuersätzen die ursprüngliche Rechnung tatsächlich gebucht wurde.
In den offenen Posten erscheint die betroffene Rechnung lediglich als eine aggregierte Zeile, sodass die zahlungsrelevante Steuerermittlung nicht positionsgenau erfolgen kann.
Bei normalen Einzelrechnungen tritt dieses Verhalten nicht auf, da dort die Steuer korrekt mit der Rechnungsbuchung verarbeitet wird.
Erwartetes Verhalten
Aus unserer Sicht sollte Nevaris Finance bei Zahlungseingängen im Anzahlungsprozess die ursprünglichen Steueranteile der Rechnungspositionen berücksichtigen und nicht auf eine allgemeine Steuerlogik der Anzahlungskarte zurückfallen.
Auswirkungen
Risiko steuerlich fehlerhafter Buchungen
Zusätzlicher manueller Prüf- und Korrekturaufwand
Fehlende Nachvollziehbarkeit der Logik im Rahmen der Istversteuerung
Potenzielle Auswirkungen auf USt‑Voranmeldungen
Bitte um Einschätzung
Wir möchten Sie daher um eine Rückmeldung zu folgenden Punkten bitten:
Ist dieses Verhalten bekannt oder handelt es sich um einen Fehler?
Gibt es eine empfohlene Vorgehensweise oder Workarounds für gemischt kontierte Rechnungen im Anzahlungsprozess?
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Comments1
Bruegger, Maria
Feb 5
Vielen Dank für den Vorschlag.
Es ist in der Tat so, dass die Vorgaben aus dem Anzahlungskopf als Vorschlagswerte für die Anzahlungen dienen, je Anzahlung wird ein Steuersatz verarbeitet. Bei Bedarf ist dann eine zweite Anzahlung zu buchen. Gegenrechnungen mit abweichenden Steuersätzen können nicht innerhalb eines Anzahlungsvorgangs gebucht werden, sondern müssen separat gebucht werden.
Eine Anpassung in der Anzahlungsbuchhaltung, so wie sie konzipiert wurde, ist nicht möglich.