Digitale Schnittstellen
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Digitale Lohn-Schnittstelle (GDPDU/GDBDU)
GDPDU – ab 2018
Ab 2018: Digitale Lohn-Schnittstelle
Siehe zur Digitalen Lohn-Schnittstelle: BLO Digitale Lohnschnittstelle (DLS)
Der Daten-Export wie hier beschrieben als GDPdU kann nicht mehr ausgeführt werden.
Daten an die Finanzverwaltung
Wenn Daten für die Finanzverwaltung ausgelesen werden müssen, also nach den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU), dann kann hierfür ein Daten-Export definiert und ausgeführt werden.
/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, GDPdU Export.
Beschreibung und was nötig ist
Zum GDPdU-Datenexport gibt es ein gesondertes Dokument, in dem beschrieben wird, wie man vorgeht. Und wir stellen eine sogenannte dtd-Datei zur Verfügung, die für den Export nötig ist.
Kurz beschrieben
/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, GDPdU Export.
Zunächst eine Definitionsgruppe zu GDPdU anlegen, z.B. mit dem Kürzel der Firma. Zu dieser Gruppe die Standarddefinition für den Baulohn erstellen. Die so erstellten Datensatzdefinitionen aufrufen. In dieser Übersicht der Datensatzdefinitionen den Exportpfad eintragen. In der Übersicht der Datensatzdefinitionen diese nacheinander exportieren. Beim Export das Startdatum und das Enddatum, das ist die Periode der Abrechnung, vorgeben. Beim Export den Namen der dtd-Datei angeben, die wir bereitstellen. Wenn der Platz begrenzt ist, vorsichtshalber eine maximale Datenträgergröße angeben.
Im Verzeichnis, das als Exportpfad eingetragen wurde, ist danach je ein Unterverzeichnis mit dem Namen der Datensatzdefinition angelegt; dieses Unterverzeichnis nicht umbenennen. Dort sind die auslesbaren Daten enthalten.
Niederlassung
Beim Datenexport für die Prüfer der Finanzverwaltung kann für Baulohn-Daten die Niederlassung vorgegeben werden.
Wenn der Export ausgeführt wird, dann kann zusätzlich eine Niederlassung vorgegeben werden. Diese wird dann für einige Baulohn-Daten geprüft, etwa für den Personalstamm und das Lohnkonto. Allgemeine Daten wie der Lohnartenstamm werden immer komplett ausgegeben.
In anderen Mandanten kopieren
Wenn Daten für die Finanzverwaltung zusammengestellt werden, dann können die Definitionen dazu auch in einen anderen Mandanten kopiert werden, damit sie dort nicht erneut erfasst werden müssen. Den Cursor auf die Zeile mit der Definition setzen und die Funktion ausführen.
Hinweise für den Systemverantwortlichen zu GDPdU
Wenn Daten für die Finanzverwaltung ausgelesen werden, also nach den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU), dann werden diese Berechtigungen geprüft:
Der Aufruf aus dem Baulohn-Menü (Baulohn, Periodische, Schnittstellen Zentrale, GDPdU-Export) ist nur möglich, wenn der Benutzer keine Einschränkungen im Baulohn auf Personalnummern hat. Wenn der Benutzer also durch Baulohn, Einrichtung, Berechtigung auf bestimmte Abrechnungskreise oder Niederlassungen eingeschränkt ist, dann darf er den Export nicht aufrufen.
Die für den GDPdU-Export nötigen Tabellendaten, die man laut den Objektberechtigungen ändern dürfen muss, sind: 5003491|5003492|5003493|5003494|5003495|5003496|5003497|5003498|5003499.
Und es ist beim Export eine dtd-Datei erforderlich, die den Datensatz beschreibt; wir stellen diese bereit. Der Name ist allGDPdUNavisionDtdDatei.dtd.
Konzernschnittstelle und Bewegungsdatenexport
Wenn die Ausgabe von Belegen über die Konzernschnittstelle mit der Auswahl = Ja ausgeführt wird, dann werden wieder je Belegnummer (je Niederlassung in dem Fall) Dateien ausgeben und die Dateinamen enthalten den Monat der Belege, Niederlassung, Datum und Uhrzeit der Erstellung der Beleg. Das ist eine besondere Form der Ausgabe der Belege über die Konzernschnittstelle, wenn dazu in der Baulohn Einrichtung, Register Fibu/BBA: Finanzbuchhaltung ist in: eingestellt ist.
Rollencenter Personalbuchhaltung, Import/Export, Konzernschnittstelle
Zahlungen
Zahlungen, SEPA-Format
Im Programm taucht ggf. der Begriff auf. Das ist die Abkürzung für Datenträgeraustausch, das ist die heutige SEPA-Datei im .xml-Format.
Ab Februar 2014 werden Datenträger für Zahlungen im Format für SEPA ausgeführt; der Name bedeutet einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum, Single Euro Payments Area.
Die Vorbereitungen dazu sind:
Die Bankleitzahlen sollten aktuell sein; zur Zeit wäre dies der Stand von September 2013. Alle Konten, zu denen es Überweisungen gibt, müssen die internationale Bankkontonummer IBAN und den Bank-Identifizierungs-Code BIC eingetragen haben; siehe dazu die Übersicht bei den Zahlungsdefinitionen.
Wenn Zahlungen ausgeführt werden, werden diese Fehler und Hinweise ausgegeben:
Keine Internationale Bankkontonummer IBAN vorhanden; als Fehler. Zur Bank ist kein SWIFT-Code BIC vorhanden; als Fehler, wenn der BIC nicht eingetragen ist und auch nicht aus der Bankleitzahl ermittelt werden kann.
Wenn ein Fehler ist, können die Zahlungen für diesen Bereich nicht ausgeführt werden.
/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Bankleitzahlen und
/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Zahlungsdefinition, IBAN und /Abrechnung/Zahlungen.
Webclient:
IBAN und BIC, prüfen
Zur internationalen Bankkontonummer IBAN und zum Bank-Identifizierungs-Code BIC wird als Fehler geprüft:
- IBAN muss mit zwei Buchstaben beginnen.
- BIC muss 11 Zeichen haben; oder 8 Zeichen, wenn er in der Datei der Bankleitzahlen mit XXX am Ende enthalten ist.
Dies wird geprüft, wenn im Personalstamm "Prüfen" ausgeführt wird und wenn Zahlungen erstellt werden.
/Stammdaten/Personalstamm, Prüfen und /Abrechnung/Zahlungen.
Webclient:
Zahlungen im SEPA-Format, Inhalt
Die SEPA-Datei wird mit dem gleichen Namen und im gleichen Verzeichnis erstellt wie zuvor die DTAUS-Datei. Die Textschlüssel haben Nachfolger, das sind: Lohn/Gehalt, Rente oder Vermögenswirksame Leistungen. Dazu muss nichts eingerichtet werden.
Der Verwendungszweck ist wie bisher, mit dieser Ausnahme: Bei VWL-Zahlungen, also bisher mit dem Textschlüssel 54, gelangt die Information über den Monat in den Verwendungszweck, und zwar an den Anfang, z.B.: statt bisher 12345678 jetzt 004/12345678, wobei 12345678 die Vertragsnummer ist und 4 steht für 2014.
Wenn für Überweisungen an eine Versicherung in der Zahlung ein "PurposeCode CBFR" gefordert wird, das heißt so viel wie: Vermögenswirksame Leistungen zur Altersvorsorge, dann kann das so definiert werden: Beim VL-Empfänger den Textschlüssel 55 eintragen; diesen Textschlüssel zuvor in der Übersicht dazu anlegen.
Wenn eine Bank bei Vermögenswirksamen Leistungen mehr Informationen im Verwendungszweck benötigt, dann im Personalstamm bei:, Vermögenswirksame Leistungen und sonstige Leistungen den "Verwendungszweck 2" eintragen.
Wenn der Datenträger erstellt wird, dann wird ein Begleitschein gedruckt, für die Ablage; summiert sind darauf die Anzahl der Überweisungen und die Beträge.
Zahlungen im SEPA-Format, weiteres
Die Zahlungsdatei nach SEPA enthält pro Zahlung einen Text, auf den der Auftraggeber, der Empfänger und die Bank sich beziehen können und der nicht der Verwendungszweck ist.
Dieser Text wird mit dem Namen des Unternehmens gefüllt. Das ist der Name laut den Firmendaten. Zusätzlich werden der Monat und eine Nummer angefügt, wie sie beim Druck der Überweisungsliste in der Spalte Lfd-Nr. aufgeführt wird; der Firmenname wird gekürzt, wenn nötig. Das ergibt zum Beispiel: Name 01.14 015.
Zahlungen im SEPA-Format, aktivieren
SEPA-Überweisungen werden ab dem Kalendertag 01.02.14 automatisch erstellt; das muss nicht eingerichtet werden.
Sammelüberweisungen
Um Sammelüberweisungen zu erstellen, so vorgehen:
- Eine Überweisungslohnart anlegen mit der Kennzeichnung Überweisungslohnart = Sammelüberweisung.
- Im Personalstamm bei "VWL und sonstige Überweisungen" diese Lohnart eintragen, den Empfänger, die Bankleitzahl, die Konto-Nr. und den Betrag.
Dieses bei allen Personalnummern gleich eintragen, die an der Sammelüberweisung teilnehmen.
Beim Ausführen der Zahlungen darauf achten, dass entweder für alle Abrechnungskreise in einem Aufruf oder konsequent für jeden Abrechnungskreis einzeln die sonstigen Zahlungen erstellt werden, das heißt:
a. Zahlungen, Sonstige entweder mit Filter auf Abrechnungskreis ausführen, wahlweise auch auf Niederlassung, oder
b. Zahlungen, Sonstige ohne Filter auf Abrechnungskreis ausführen.
Die Vorgehensweise a. wird empfohlen, wenn Sammelüberweisungen vorhanden sind. Denn eine Sammelüberweisung wird nur einmal gezahlt, im Fall a. heißt das: pro Abrechnungskreis nur einmal gezahlt.
Es ist nicht möglich, eine Sammelüberweisung schrittweise zu zahlen: Nachdem die Sammelüberweisung gezahlt wurde, werden, wenn Zahlungen, Sonstige erneut ausgeführt wird, KEINE Sammelüberweisungen mehr aufgenommen, auch nicht, falls sich diese durch neue Abrechnungen ergeben würden.Genauer: Es werden keine Sammelüberweisungen des gleichen Abrechnungskreises, der gleichen Niederlassung, wenn so gefiltert, mehr aufgenommen.Das bedeutet: alle Sammelüberweisungen für einen Abrechnungskreis, eine Niederlassung müssen mit einem einzigen Aufruf in die "Sonstigen Zahlungen" aufgenommen werden.
/Stammdaten/Lohnarten, Steuerung und
/Stammdaten/Personalstamm, Lohn/Gehalt und
/Abrechnung/Zahlungen.
Webclient:
Vertragsnummer bei Sammelüberweisungen
Wenn im aktuellen Personal-VWL-Stamm für das Konto einer Sammelüberweisung überall die gleiche Vertragsnummer eingetragen ist, dann wird diese auch in den Zahlungen und auf dem Datenträger vermerkt.
Sammelüberweisung, Verwendungszweck
Wenn Überweisungen als Sammelüberweisung erstellt werden, dann kann beim VL-Empfänger ein Verwendungszweck eingetragen werden.
Dies ist nur ein kurzer Text von 20 Zeichen; an den Text wird dann noch automatisch der Abrechnungsmonat angefügt. Die Voraussetzung hierfür ist, dass der Name des VL-Empfängers im Personalstamm genau dem Namen laut der Adresse des VL-Empfängers entspricht.
/Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, VL-Empfänger, Bearbeiten: "Verwendungszweck Sammel-Überw.".
Webclient:
Sammelüberweisungen, ermitteln
Wenn Zahlungen ermittelt werden, dann kann für "Sonstige Zahlungen" ausgewählt werden, dass Sammelüberweisungen noch nicht zusammengestellt werden oder dass nur Sammelüberweisungen ermittelt werden sollen. Auf diese Weise können die einfachen Zahlungen und die Sammelüberweisungen getrennt werden.
/Abrechnung/Zahlungen, Ausführen, Ausführen: Sonstige: Sammelüberweisungen.
Webclient:
Auszahlung runden, Restcents überweisen
Die Auszahlung kann auf ganze Euro abgerundet werden, und die Restcents, die so sich ergeben, können per Sammelüberweisung auf ein Konto überwiesen werden, also für einen gemeinsamen guten Zweck. Wenn dies gewünscht ist, dann die Lohnart mit der Funktion <9955 Auszahlungsbetrag runden, Restpfennige (Restcents)> anlegen und als Nettolohnart, Abzugslohnart, Sammelüberweisung definieren.
Diese Lohnart im Personalstamm bei "Vermögenswirksamen Leistungen, Überweisungen" eintragen, wenn dies für die Personalnummer ausgeführt werden soll. Dabei bei allen Personalnummern den gleichen Empfänger auswählen. Den Betrag leerlassen. Die Zahlung läuft unter "Sonstige".
/Stammdaten/Lohnarten und
/Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, VL-Empfänger und
/Stammdaten/Personalstamm, Lohn/Gehalt und
/Abrechnung/Zahlungen, Monat, Sonstige.
Webclient:
Vorab-Zahlungen
Vorab-Zahlungen z.B. für Gehaltsempfänger
Wenn die Abrechnung erfolgt, bevor der Monat zu Ende ist und also z.B. noch Fehlzeiten anfallen können. Zu diesem Zweck kann eine Vorab-Zahlung überwiesen werden.
Dabei so vorgehen: Im Personalstamm, Register Adresse bei der Bankverbindung "Vorab-Zahlung" auswählen und die Abrechnungen ausführen.
Danach bei den Zahlungen den Teilschritt "Abschlag und Vorab-Zahlung" ausführen. Es werden nicht nur die Personalnummern berücksichtigt, für die tatsächlich ein Abschlag (zu Abschlag siehe im Handbuch: BLO Lexikon A - K) erfasst wurde, sondern auch die, für die Vorab-Zahlung gilt und für die bereits eine Abrechnung ausgeführt wurde.
Anschließend den Datenträger mit den "Abschlägen" erstellen.
Damit weder auf dem Druck der Abrechnung noch auf der Überweisung der Begriff "Abschlag" erscheint, bei der Lohnart mit der Funktion 6951 die Bezeichnung ändern, z.B. auf "Bereits gezahlt". Ferner gibt es in der Baulohn-Einrichtung im Register Abrechnung eingebbare Kurz-Überweisungstexte zu Lohn/Gehalt und zu Abschlag.
Später die Abrechnung neu erstellen. Auf dieser Abrechnung wird automatisch der bereits gezahlte Betrag abgezogen. Diese Abrechnung wie gewohnt zahlen: Lohn/Gehalt, VWL und Sonstige.
/Stammdaten/Personalstamm, Bankverbindung und
/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung, Register Abrechnung und
/Abrechnung/Zahlungen.
Webclient:
Vorab-Zahlung, ausnahmsweise
Wenn für eine Personalnummer in der Regel keine Vorab-Zahlung ausgeführt wird, sich aber nach Abrechnung und Zahlung ergibt, dass die Abrechnung noch ergänzt werden muss, dann kann so vorgegangen werden:
- Lohn/Gehalt sind also bereits per Datenträger gezahlt.
- Dann in der Anzeige dieser Zahlung über den Funktions-Button die Auswahl "Vorab-Zahlung aus Lohn/Gehalt" treffen.
- Dadurch wird der Betrag in die Anzeige "Abschlag und Vorab-Zahlung" übertragen.
- Danach die Abrechnung mit der Ergänzung, die sich ergeben hat, ausführen. Auf dieser Abrechnung wird der vorab gezahlte Betrag abgezogen.
- Danach die Zahlung für Lohn/Gehalt ausführen.
Diese Verarbeitung kann nicht ausgeführt werden, wenn schon an das Finanzamt oder an die Krankenkassen gezahlt wurde.Es kann nur eine Vorab-Zahlung pro Personalnummer und Monat ausgeführt werden.
/Abrechnung/Zahlungen, Ergebnis auf "Lohn/Gehalt", Funktion, "Vorab-Zahlung aus Lohn/Gehalt".
Webclient:
Zahlung an die Sozialkasse
Wenn Zahlungen an die Sozialkasse Bau ausgeführt werden, dann sollen Beitrag und Erstattung saldiert werden; so dass nur gezahlt wird, wenn der Beitrag den Erstattungsanspruch übersteigt.
Dafür wird der Druck für das "Spitzenausgleichsverfahren", also für die Verrechnung über mehrere Monate hinweg, ausgeführt, wenn die Zahlungen ermittelt werden. Wenn kein Spitzenausgleich definiert ist, dann werden dabei die Beträge nur für den aktuellen Monat ermittelt. Wenn ein Spitzenausgleich gilt, dann werden die Beträge bis zum aktuellen Monat ermittelt, aber nur im Monat der Zahlung, also am Ende eines Intervalls, in die Zahlungen übernommen.
Es wird zunächst gefragt, ob überhaupt saldiert werden soll. Wenn nicht, werden die Beiträge errechnet. Wenn doch, wird die Druckausgabe aufgerufen, und zwar pro Betriebskontonummer; dann für jede Betriebskontonummer den Druck oder die Seitenansicht ausführen, damit die Beträge ermittelt werden. Siehe am Ende die Zahlungen über "Ergebnis" und die Hinweise über:, Fehlertext anzeigen.
Voraussetzungen:
Die Meldungen an die Sozialkasse wurden zuvor ermittelt, also Mtl. Arbeitnehmer-Lohndaten (URMEL), Ausbildungsvergütungen (AUMEL) und Beitragsmeldung (BEMEL). Bei den Ausbildungsvergütungen gilt der Betrag bei "Erstattungsanspruch".
Falls der Spitzenausgleich vereinbart ist, sind die Einrichtungen dazu in der Sozialkassen-Karte im Register Allgemein oder in der Einrichtung bei den Betriebskontonummern Sozialkasse.
Wenn die Zahlungen an die Sozialkasse nicht über Periodische, Zahlungen ausgeführt werden, dann braucht nichts getan zu werden.
Quelle: Tarifvertrag über das Sozialkassenverfahren im Baugewerbe (VTV) vom 3. Mai 2013, § 18.
/Nach der Abrechnung/ZVK-Meldungen und
/Abrechnung/Zahlungen, Ausführen, Sozialkasse.
Webclient:
Besonderheiten bei Zahlungen an Sozialkasse
Wenn Beitrag und Erstattung bei der Zahlung an die Sozialkasse saldiert werden, gibt es diese Besonderheiten:
Es werden alle Sozialkassen verarbeitet, für die Betriebskontonummern eingerichtet sind; Beträge gibt es aber nur, wenn für die Sozialkasse die ZVK-Beitragsmeldung ermittelt wurde.
Wenn der Druck, der die Beträge ermittelt, nicht ausgeführt wird oder beendet wird, bevor die Summen gedruckt oder in der Seitenansicht angezeigt wurden, dann gilt: Wenn bei der Sozialkasse keine Bankkontonummer eingetragen ist, wird nichts ermittelt. Sonst wird gefragt, ob ohne Saldierung ermittelt werden soll oder die Verarbeitung abgebrochen werden soll; am besten dürfte dann sein, die Verarbeitung abzubrechen und danach wieder zu starten.
Wenn der Spitzenausgleich das Verfahren ist, also die Saldierung über mehrere Monate, dann werden in jedem Monat die Beträge errechnet, aber nur im Monat der Zahlung in die Zahlungen übernommen.
Die Winterbeschäftigungs-Umlage wird nur dann getrennt ermittelt, wenn beim Druckaufruf "Winterbau-Umlage extra" angekreuzt wird. Damit auch die Winterbeschäftigungs-Umlage saldiert werden kann, muss dies mit der Sozialkasse einmal mit einem besonderen Formular der Sozialkasse vereinbart werden. Übersteigt die Erstattung den Beitrag, wird kein Eintrag zur Zahlung erstellt; in den Fehlertexten ist dann ein Hinweis zu dieser Sozialkasse und Betriebskontonummer.
/Abrechnung/Zahlungen, Ausführen, Sozialkasse.
Webclient:
Sozialkasse, Zahlung, Konto
Wenn die Zahlungen an die Sozialkasse saldiert werden und wenn dabei auch die Sozialkassenbeiträge und die Winterbeschäftigungs-Umlage in eins gerechnet werden, dann erwartet die Sozialkasse eine Zahlung auf ihr Winterbau-Konto; dies wird so ausgeführt.
Da es aber weiterhin möglich ist, die Sozialkassenbeiträge und die Winterbeschäftigungs-Umlage zu trennen, wird "Winterbau-Umlage extra" mit Ja vorgeschlagen, wenn die Zahlungen ermittelt werden. Quelle: soka-bau.de, Arbeitgeber, Beiträge, Abrechnungsoptionen, Zusammengefasste Zahlung.
/Abrechnung/Zahlungen, Ausführen, Sozialkasse.
Webclient:
Zahlungen, Weiteres
Absender für den SEPA-Datenträger
Wenn für den Datenträger der Lohn-Gehaltszahlungen ein anderer Absendername als in der Firmenadresse verwendet werden soll, vor allem, weil dieser Name bei den Zahlungen auf 27 Zeichen begrenzt ist, dann kann dieser Name vorgegeben werden.
Der Name ist in Großschrift. Wenn bei der Firma oder der Niederlassung der Zahlung dieser Name eingetragen ist, wird er als Absender im Zahlungs-Datenträger vermerkt.
/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Firmendaten: Register "Bank bei Absenderadresse": "dtaus Absender (Baulohn)" und Niederlassungen, ebenso.
Zahlungen, SEPA-Datenträger, Kopie
In den Zahlungsdefinitionen ein Verzeichnis für die Datei-Kopie eintragen.
Es muss eine Kopie erstellt werden. Die Kopie sollte in ein eigenes Verzeichnis gestellt werden.
Denn wenn die Datei und die Kopie in verschiedenen Verzeichnissen sind: dann erhalten beide Dateien den Zeitstempel. Das bedeutet für die Kopie: an den Dateinamen mit Zeitstempel wird noch einmal der Zeitstempel angefügt, so weit möglich.
Wenn die Datei und die Kopie im gleichen Verzeichnis sind: dann erhält nur eine Datei den Zeitstempel.
/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Zahlungsdefinition: "DTAUS Verzeichnis Kopie".
Webclient:
Zahlungen, SEPA-Datenträger Zeitstempel
Die Kopie des SEPA-Datenträgers erhält immer den Zeitstempel am Ende des Namens der Datei. Die Ursprungsdatei enthält dann den Zeitstempel, wenn in der Zahlungsdefinition "Zeitstempel auch für DTA-Datei" ausgewählt wurde. In diesem Fall gilt: Wenn die Datei und die Kopie im gleichen Verzeichnis sind: dann erhält nur eine Datei den Zeitstempel.
Wenn die Datei und die Kopie in verschiedenen Verzeichnissen sind: dann erhalten beide Dateien den Zeitstempel. Das bedeutet für die Kopie: an den Dateinamen mit Zeitstempel wird noch einmal der Zeitstempel angefügt, so weit möglich.
Niederlassung und Bankkonto
Wenn unterschiedliche Zahlungsdefinitionen pro Niederlassungen getroffen werden, dann auch pro Niederlassung je ein anderes Bankkonto eintragen; das kann jedoch in Wirklichkeit, wenn nötig, die gleiche Bankkontonummer sein, notwendig ist lediglich, dass ein anderes Bankkonto im Bankkontenstamm erfasst wird.
/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Zahlungsdefinition, Übersicht auf Bankkonto; dort kann ein Bankkonto im Bankkontenstamm erfasst werden.
Webclient:
Zahlungen, Bankkonto ändern
In der Übersicht der Zahlungen an die Krankenkassen kann das Bankkonto des Unternehmens auch nachträglich eingetragen werden, sollte es beim Ausführen noch nicht bekannt gewesen sein.
/Abrechnung/Zahlungen, Ausführen, Ergebnis auf Krankenkasse, Funktion, Zahlung Krankenkassen: Auftraggeber Bankkonto ändern.
Webclient:
Datenträger-Begleitschein, Dateiname
Auf dem Begleitschein wird auf der Absender-Kopie der Dateiname laut Bankkonto-Einrichtung gedruckt; wenn es gewünscht ist, dass dieser Name auch auf der Ausfertigung für die Bank gedruckt wird, z.B. um mehrere Begleitscheine vor der Ausgabe besser ordnen zu können, dann kann dies pro Bankkonto ausgewählt werden.
/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Zahlungsdefinition, im unteren Teil bei den Bankkonten: Dateiname auf Bank-Ausfertigung drucken.
Webclient:
Druck und Kontierung, wenn zur Zeit keine Überweisung
Wenn eine Personalnummer mit der Steuerung "z. Zt. keine Überweisung" abgerechnet wird, dann werden diese Beträge zur Kontrolle auch auf der Barauszahlungs-Liste ausgewiesen; und diese Beträge können, ähnlich wie Barzahlungen, auf ein gesondertes Fibu-Konto gebucht werden.
Wenn eine gesonderte Kontierung gewünscht ist, dann eine Kontierungsdefinition mit dem Namen "AuszahlungzZtKeine" anlegen und dort eine andere Kontierungshilfe hinterlegen.
/Abteilungen/Baulohn/Stammdaten, Kontierung Lohn/Gehalt Verrechnung, "AuszahlungzZtKeine" und
/Berichte/Berichte drucken, .
Webclient:
Zahlungen mit Ausführungsdatum
Wenn die SEPA-Datei für die Bank erstellt wird, kann das Ausführungsdatum vorgegeben werden, zu dem die Bank die Zahlung tätigen soll.
Wird kein Datum vorgegeben, dann wird in der Zahlungsdatei auch kein Datum vermerkt. Das Ausführungsdatum gilt für diejenigen Zahlungen, die gerade ausgeführt werden. Nicht gedruckt wird das Datum auf dem Begleitschein und auch nicht auf der Überweisungsliste. Es wird aber im Protokoll dieser Verarbeitung vermerkt.
/Abrechnung/Zahlungen, Ausführen, Datenträger erstellen.
Webclient:
Negative Überweisung, VWL, Sonstige
Wenn eine negative Überweisung festgestellt wird, dann wird in der Regel eine Hinweismeldung ausgegeben; sollte aber eine Fehlermeldung ausgegeben werden, dann so vorgehen:
Button Funktion, Fehlertext anzeigen, z.B. "(Personalnummer) Negative Beträge werden bei VWL nicht ausgezahlt."
Wenn über den Ergebnis-Button erkennbar ist, dass der Überweisungsbetrag richtig ist, dass also der negative Betrag, der hier nicht aufgeführt ist, mit Absicht z.B. durch eine Rückrechnung entstanden ist, dann kann diese Fehlermeldung entfernt werden; damit danach der Datenträger erstellt werden kann.
Wenn also der Überweisungsbetrag in Ordnung ist, dann Button Funktion, Fehlertext anzeigen, und in der folgenden Anzeige den Fehlertext löschen. Danach den Datenträger erstellen.
IBAN, ermitteln
Die Internationale Bankkontonummer IBAN kann in den Stammdaten zu den Bankverbindungen eingetragen werden.
Das sind die Bankverbindungen, an die Zahlungen gehen: Bankverbindung, Überweisungen und Pfändungen im Personalstamm; Konten der VL-Empfänger, Krankenkassen, von Finanzamt und Sozialkasse. Die Übersichten zu diesen Stammdaten können aus der Einrichtung der Zahlungen aufgerufen werden.
Wenn auf den Swift-Code, das ist der Bank-Identifizierungs-Code BIC, die Übersicht aufgerufen wird, dann wird er aus der Bankleitzahl ermittelt oder die Übersicht der BLZ wird angezeigt. Wenn auf IBAN die Übersicht aufgerufen wird, dann wird die Nummer ermittelt und zur Übernahme vorgeschlagen oder, wenn schon eingetragen, geprüft.
/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Zahlungsdefinition, IBAN.
Webclient:
Überweisungsliste, Auswahlen
Wenn ein Datenträger erstellt wird und die Überweisungsliste gedruckt wird, dann wird die Überweisungsliste ohne weitere Auswahlen gedruckt. Wenn aber der Druckaufruf zur Überweisungsliste angezeigt werden soll, um so einen Drucker auszuwählen, dann kann dies eingerichtet werden:
In diesem Fall in der Einrichtung zu den Internen Steuerungen das Kürzel #UED hinzufügen.
/Abrechnung/Zahlungen, Ausführen, Datenträger erstellen und
/Abteilungen/Baulohn/Einrichtung, Baulohn Einrichtung, Register Prüfen.
Webclient: